Der Arbeitskreis (AK) Tschernobylkinder wurde 1994 von Familien aus der Region ins Leben gerufen. Wir arbeiten unter dem Dach der ev. Friedensgemeinde Weil am Rhein-Friedlingen.


Vorstellung und Beschreibung der Tätigkeiten des Arbeitskreises Tschernobylkinder Weil am Rhein

Im Zuge des größten atomaren Unglücks (GAU) im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl am 26.04.1986 wurde der Arbeitskreis Tschernobylkinder Weil am Rhein 1994 gegründet.

Der Arbeitskreis setzt sich ausschließlich aus ehrenamtlichen Helfern zusammen und ist in dieevangelische Kirchengemeinde Weil am Rhein eingegliedert. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht,
sozial schwachen Familien aus der vom atomaren Niederschlag mit am ärgsten betroffenen Region Gomel zu helfen. So werden jedes Jahr 10 Kinder (im Wechsel Jungen oder Mädchen) und zwei gut deutsch sprechende Betreuerinnen aus der weißrussischen Stadt Shlobin für drei Wochen nach Südbaden eingeladen.

Dort verbringen die Kinder unbeschwerte Ferien und werden ärztlich betreut.

Die Ferien beginnen mit einem Aufenthalt im Naturfreundehaus der Hochtouristen Kandern im Schwarzwald in 79736 Rickenbach, Ortsteil Strick.

Anschließend geht es nach Weil am Rhein, wo Zahnärzte und Allgemeinmediziner die Kinder untersuchen und behandeln, Optiker bei Bedarf Brillen zur Verfügung stellen und Gastwirte verlässlich täglich das Mittagessen liefern.

Letztes Jahr war eine Mädchengruppe an der Reihe. In der Zeit vom 03. – 28. Juli 2019 waren sie Gäste des Arbeitskreises.

Um den Kindern unvergessliche Ferien zu ermöglichen ist der Arbeitskreis ständig auf der Suche nach attraktiven Ausflugszielen.

Leider hat der Verein keine eigenen Fahrzeuge und muss
somit neben den Eintrittsgeldern auch die Fahrten finanziell stemmen.

Der Arbeitskreis finanziert sich ausschließlich aus Spendengeldern. Der Aufenthalt einer Gruppe kostet ca. 8.500 €. Den größten Unkostenbetrag machen die Flugkosten aus. Diese belaufen sich auf ca. 3.500 €. Dies entspricht ca. 40 % der Gesamtkosten.